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Kalt ist das neue Heiß – Cold is the new hot

Die Zeit euch mal wieder zu schreiben ist gekommen, also will ich mal wieder eine meiner Pausen dafür opfern, um mir meine gute Laune mit meinen heißgeliebten Umlauten und der britischen Tastatur zu versauen. Aber was tut man nicht alles für die Daheimgebliebenen, nicht wahr?
Die letzten Tage waren eigentlich ganz okay, allerdings nicht sonderlich spannend. Am Dienstag hat es so doll geregnet, dass ich zwei mal im wahrsten Sinne des Wortes bis auf’s letzte Hemd durchnässt war – einmal auf dem Weg zur Schule und einmal als es wieder nach Hause ging. Ach und jetzt kommt mir nicht mit Regenjacke. Ich bin stolzer Besitzer einer solchen und war trotzdem klitschnass. Hält auch alles nicht mehr, was es verspricht, bla bla. Naja, jedenfalls ist das Wetter seit gestern wieder sehr viel besser. Sogar so gut, dass man am Mittag und Nachmittag wieder ohne Jacke herumlaufen kann. Die Engländer scheinen allerdings ein etwas gestörtes Verhältnis zu ihrem Thermometer zu haben, denn morgens um 8 Uhr ist es hier eigentlich noch ziemlich frisch. Stört sie aber scheinbar herzlich wenig, denn mir kamen heute morgen auf dem Weg zur Schule mehrere Mädels entgegen, die im Spaghetti-Top auf ihrem Fahrrad saßen, aber Handschuhe trugen. Die soll hier mal einer verstehen, entweder komplett kalt oder warm, aber nicht solche seltsamen Mischungen. Ist ja wie Mantel tragen und nichts drunter ziehen, weil ist ja heiß-kalt oder so, ne? Ich werde mal versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Vielleicht liegt’s ja an der neuen Werbekampagne, die hier mit großen Plakaten ankündigt, dass ab dem ersten Oktober kalt das neue Heiß sei. Sowieso muss ich hier mal einige Dinge näher betrachten. Ich habe nämlich gestern festgestellt, dass es in meiner Straße gar kein Haus mit der Nummer 13 gibt. Nun frag ich mich: Wo ist es hin oder war es vielleicht nie da? Ich werde berichten…

*** English version:

The time to write a new entry has come again and so I’ll use one of my breaks again to torture myself with my beloved umlaut combinations and British keyboards. But that’s the things I do for you, my dears!
The recent days have been pretty okay, but there hasn’t been anything really exciting by now. On Tuesday it was raining cats and dogs and I got soaked twice the day – on my way to school and on my way back home. And do not tell me something about rain coats, now. I am the proud owner of one of them and was nevertheless completely soppy. So things are not living up to their promises anymore, blab la. But okay, the weather has changed and since yesterday it is even so good that you can go out without a jacket. The Brits however seem to be in strange terms with their thermometers as it is pretty cold around 8 o’clock in the morning and I saw girls sitting on their bikes in spaghetti tops only, but wearing gloves. Who is supposed to understand that? I mean either it’s cold or either it’s hot, so there’s no reason for those strange combinations. That’s like wearing a coat with nothing under it, because it’s “cold-hot” or whatever they call the state they’re in. I will definitely try to get behind the secret. Maybe it’s because of a new campaign stating that cold is the new hot on posters all over the city? But there are some other topics I have to investigate. There is for example no house with the number 13 in my street and I keep on asking myself: Where has it gone or has it ever been there? I’ll report on that…

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