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Geduldig sein or Waiting patiently

Momentan passiert nicht wirklich viel, zumindest nicht von offizieller Seite: Ich warte immer noch geduldig auf die Schulzuweisung, bin im Hintergrund aber schon fleißig am Informieren und Organisieren. Wie in der letzten Woche berichtet, habe ich mich vor Kurzem auf die Suche nach einer Wohnung begeben und mich vorsorglich bei sämtlichen Mitwohnzentralen und Wohnungsbörsen registriert. Einige interessante Angebote gab es auch schon, allerdings warte ich mit meiner finalen Zusage besser bis ich endgültig weiß, in welchem Stadtteil meine Schule liegt. Das Warten auf meinen tollen neuen Reisepass hat allerdings ein Ende. Den konnte ich nämlich bereits in der vergangen Woche aus dem Rathaus abholen. Warum ich das noch nicht erwähnt habe? Nun ja, das kann sich jeder aufmerksame Leser wohl denken. Ach ja, heute kam dann auch gleich die Info-Broschüre für Foreign Language Assistants vom British Council ins Haus geflattert. Auf etwa 55 Seiten wurden jede Menge Infos, Tipps und Ratschläge zusammengetragen, die für den Start in England durchaus hilfreich sind. Besonders das Kapitel zu Versicherungen, Steuern und Banken hat ein wenig Licht ins Dunkel gebracht. Scheint alles unkomplizierter zu sein als befürchtet, wenn man sich nur rechtzeitig um alles kümmert. Positivnachricht des Tages: Wenn meine Schule mich bittet, mehr als die abgesprochenen 12 Stunden pro Woche zu arbeiten, habe ich einen Stundenlohn von umgerechnet 20 Euro. Nicht schlecht, oder?

*** English version ***

There’s not much happening at the moment, at least not officially: I am still waiting patiently for being assigned to a certain school, but I also started to gather all available pieces of information and to organise whatever is possible. As I told you the other week, I already commenced looking for a room and enrolled to almost every possible online-database offering rooms and flats to let. There have indeed been some really nice offers yet, but I think I’ll wait with my final decision until I know in which part of town my place of work will be. Waiting for my new passport has meanwhile come to an end. I could already pick it up from the townhall last week. Why I did not mention it before? Well, I think that’s easy to guess for everybody reading this blog attentively. Oh and by the way, today I received the notes for Foreign Language Assistants from the British Council. They made a brochure with approximately 55 pages and gathered many tipps and tricks that I really think can be really helpful for making a start in England. Especially the chapters on insurances, taxes and banking were quite informative and really shed light. Everything seems to be less complicated than I feared, at least when you start to sort things out early enough. Best news of the day: When my school wants me to work more than the official 12 hours a week, I’ll get 16 Pounds per hour. Not bad, is it?

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Große Köpfe, fehlende Hände oder just leaving dabs

Nachdem ich die Zusage für die Stelle als Foreign Language Assistant in England bereits vor einigen Wochen erhalten habe, habe ich nun am Freitag begonnen, mich um einige organisatorische Dinge zu kümmern. Ganz oben auf der Liste standen – Reisepass und polizeiliches Führungszeugnis besorgen. Braucht man theoretisch beides nicht, um ins Land zu kommen. Möchte man allerdings, so wie ich auch auf der Insel arbeiten, sind beide Dokumente ein Muss.

Muss ist ansich schon ein doofes Wort, es steigert sich allerdings noch, wenn man für dieses Muss auch noch Voraussetzungen erfüllen muss – Passfotos machen, zum Beispiel. Ich als wenig fotogener Mensch habe damit ja sowieso schon Schwierigkeiten, wenn die Bilder aber auch noch häßlicher als häßlich sein müssen, weil das Gesetz es so vorschreibt, dann macht die ganze Sache noch mal viel weniger Spaß als ohnehin schon. Kurze Rede, langer Sinn: Meine Passfotos sind richtig grausam und wer an dieser Stelle “Zeigen” schreit, dem zeige ich virtuell ‘nen Vogel. Bis auf den netten Menschen beim Einwohnermeldeamt und die Mitarbeiter meiner zukünftigen britischen Bank, wird diese Auswüchse fiesester deutscher Bürokratie nie jemand zu Gesicht bekommen. Dafür stehe ich mit meinem Namen…

Fingerabdrücke für's Innenministerium - Leaving dabs for the Home Office
Nun ja, wo ich gerade über das Einwohnermeldeamt sprach, wollen wir gleich mal zum Thema kommen: Es war geöffnet, obwohl ich mich am Freitag dazu entschloss ihm einen Besuch abzustatten und muffelig war der Beamte auch nicht – aber, er hat mein Passfoto beleidigt. Als hätte ich nicht schon selbst mehrfach festgestellt, dass es nicht das ist, was man als ansehnlich bezeichnet, bestätigt er mir meine Feststellung auch noch mit einem fröhlichen “Sie haben aber einen großen Kopf!”. Andere Menschen haben große Füße – ich hab eben Beides, große Füße und ‘nen großen Kopf. Nachdem wir meine anatomischen Auffälligkeiten, meine Augenfarbe, Adresse und Größe geklärt hatten, durfte ich dann zur Tat schreiten und meine Fingerabdrücke hinterlassen. Jeweils dreimal durfte ich meinen linken und rechten Zeigefinger auf ein kleines schwarzes Gerät vom Bundesministerium für Inneres pressen, dann war mein Job erledigt.  Das Beantragen des polizeilichen Führungszeugnisses war jetzt nur noch Formsache. Ich hatte mich beim Produzieren der Fingerabdrücke scheinbar gar nicht so doof angestellt, oder der Bearbeiter hatte Angst vor erneuten Fragen á la “Was passiert eigentlich, wenn jemand keinen Zeigefinger oder keine Hände hat?” – jedenfalls verlief die Führungszeugnisaktion reibungslos und ich konnte nach 2 Minuten wieder nach Hause spazieren. Hoffentlich bleibt das mit dem Organisieren so einfach, Wohnungssuche, Kontoeröffnung & Co. stehen mir ja noch bevor…

***** English version:

After having been accepted for the job as a Foreign Language Assistant in the UK some weeks ago, I started to get some organisational things done on Friday. On top of my todo-list there were applying for a passport and my Certificate of No Criminal Record (what a word). You actually don’t need any of them to get into the country, but if you want to work there as I want to do, both documents are a must-have.

Must itself is a stupid word, but if you have to fullfil pre-conditions to get this must-have it even becomes worse. Works perfectely with passport photos – as I just found out.  As I am not really photogenic it is for sure that I don’t like to get photos taken of me, but it is even more cruel with photos having to fullfil mean premisses the government made up. To sum things up: my passport photos are uglier than ugly and who says “Show them” now, gets the virtual bird.  Nobody will ever see them, excepted from the guy at the registration office and the people working at my future bank in the UK. I put my name behind that…

Well, writing about the registration office, I can just start telling you about how it went there: I went there on Friday and it was neither closed nor was the officer sulky, but he insulted my passport photo telling me I had a big head. I mean, hello? I did realise on my own that it was not the nicest pic ever, but that was arrg. Other people have big feet and I do have both –  a big head and big feet… Well, anyway, after having recorded all my anatomical “irregularities”, my eye colour, height and address, I was allowed to leave my dabs (three times for each fore finger) on a little black machine invented by the Home Office. I either did very well or the officer was afraid of further questions á la “What does happen to people not having fore fingers or hands?”, but applying for my Certificate of No Criminal Record only took my two or three more minutes and so I could head home again faster than I’d expected. Hope organisational things will keep on being that easy to manage, especially now that there are things like looking for a flat, opening an account & Co. are coming up…

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