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Weitere Seltsamkeiten or How bizarre

Um meine Gedanken zu einigen britischen Gepflogenheiten mal kurz und knapp mit ‘nem Songtitel aus dem 90ern zusammen zu fassen – „How bizarre“ von OMD trifft es hervorragend. Uns sind hier in den letzten Tagen schon wieder so seltsame Dinge unter gekommen, dass ich das hier unbedingt mal wieder für die Allgemeinheit aufschreiben muss:

1) Der Teddy

In einem kleinen süßen Laden des National Trust in Bath oder war es ein Laden, in dem früher mal der National Trust war? Nun ja, wie auch immer, in diesem Laden mit der National Trust Aufschrift eben, haben wir ihn entdeckt – einen kleinen wuscheligen Teddy, der aber, wie sich bei näherer Betrachtung der Verpackung herausstellte, kein gewöhnlicher Teddy war, sondern einer, der nach Lavendel duftet und in der Mikrowelle zum Kuscheln aufgeheizt werden kann. Wie bekloppt ist sowas denn bitte? Tut’s nicht auch ‘ne einfach Wärmflasche und wenn die schon nicht genug ist, warum muss der Partnerersatz dann auch noch nach Lavendel riechen? Ich will außerdem gar nicht wissen, welchen Knacks Kinder wegkriegen, wenn sie sehen, dass Mami ihren Teddy in die Mikrowelle stopft. Böse, böse!

2) Der Peilsender

Gestern wollten Aline und ich nach ausgedehnter Shoppingtour im Cabot Circus, der Mall und dem Broadmead Shopping Centre dringend irgendwo was essen gehen und weil Charlotte letztens meinte, das 50er Jahre Restaurant „Frankie & Benny’s“ sei ganz gut, sind wir da doch einfach mal hinspaziert. War zur Mittagszeit natürlich brechend voll, also gab’s nicht gleich ‘nen Tisch. Dafür bekamen wir allerdings ‘nen Peilsender in die Hand gedrückt, der uns durch Vibrieren und Blinken signalisiert, wann unser Tisch frei ist. Bisschen komisch ist das schon, aber so garantiert man natürlich, dass die Leute während des Wartens im Einkaufszentrum nicht einfach in eines der vielen anderen Restaurants gehen. Ziemlich clever, wenn ihr mich fragt!

3) Verkleidungen

Also ich weiß nicht, ob es mir nur so vorkommt oder ob es tatsächlich so ist, aber meine Beobachtungen sagen mir: Engländern haben ‘nen absoluten Verkleidungsfetisch! Hier finden irgendwie an jedem Wochenende irgendwelche Kostüm- und Mottoparties mit Kostümzwang statt und auch sonst stehen vorzugsweise Mädels und Frauen darauf, sich irgendwelche Bunnyschwänze an ihre Hotpants zu kleben oder mit Hasenohren, Fühlern oder Schmetterlingsflügeln ausgestattet durch die Pubs zu schwirren. Gestern hab ich das ja eingesehen, war auch Halloween, aber sonst ist das doch reichlich schräg, wenn bereits eine Woche vorher alle mit blutverschmierten Hälsen, Messern im Kopf oder im Jack the Ripper-Kostüm durch Bristol spazieren. Ganz zu schweigen von den Millionen von sexy Krankenschwestern oder Polizistinnen, die hier jedes Wochenende um die Häuser ziehen, aber hey, das ist England!

*** English version:

I do only need the titel of one song from the 90s to sum up my thoughts on some English habits – „How bizarre“ by OMD. We saw and experienced so many weird things during the last week that I have to tell you about at least three of them:

1) The Teddy

In a small shop of the National Trust in Bath or was it a shop that belonged to the National Trust in earlier days? Well anyway, in the shop with the National Trust Sign we found it – a cute little teddy bear that did not only turn out to smell of lavender, but that was also meant to be microwaved. How weird is that, please? Isn’t a hot-water bottle enough if your partner is missing? Does it have to smell of lavender? Absolutely strange, if you ask me and I do not even want to think about all the traumatised kids that saw their mother’s putting their beloved teddy into the microwave. Bad, bad thing!

2) The tracking transmitter

Yesterday, Aline and I wanted to have some lunch after a long shopping tour through Cabot Circus, the Mall and Broadmead and because Charlotte told me the restaurant “Frankie & Benny’s“ was a good place to eat, we went there and asked for a table. Well, at as it was lunchtime and there were many people around, we didn’ get a table, but a tracking transmitter telling that told us when our table was free by vibrating and flashing. Bit strange, but doing that you somehow guarantee that your gueast come back and do not go to another restaurant in the meantime Pretty clever, I think!

3) Fancy dresses

Well, I do not know if it is really like that or if it just seems to be like that, but according to my observational research the English have a fetish for fancy dresses. There are fancy dress parties taking place every weekend and if it comes to happen that there is none of them the Brits dress up nevertheless – especially girls and women. They pin bunny tails onto their hotpants or go clubbing equipped with bunny ears, the wings of butterflies or feelers. It was okay for yesterday as it was Halloween, but it is kind of weird to see bloody necks, knifes in heads or blokes dressed up as Jack the Ripper himself at least one week before, not to mention all the sexy nurses and police women painting the town red every single weekend, but hey, that’s England!

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