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Unser Sonntag in Clifton – Our Sunday in Clifton

Ob ihr’s glaubt oder nicht, aber ich habe mir gestern echt ‘nen kleinen Sonnenbrand eingefangen. Es war wieder mal ein wundervoller Tag und wir hatten einmal mehr richtig viel Spaß dabei, Bristol zu erkunden. Nach einem Spaziergang entlang des Flusses Avon sind Aline, Eva, Vito und ich dann den Berg zur Clifton Suspension Bridge hoch marschiert, um von dort aus den wundervollen Blick über die Stadt zu genießen. Die Brücke selbst führt über das Avonbecken und verbindet Bristol’s Stadtteil Clifton mit den Leigh Woods in North Somerset. Sie wurde vom britischen Ingenieur Isambard Kingdom Brunel entworfen und ist wahrscheinlich eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bristol.

Obwohl der Aufstieg nicht unbedingt die beste Bewegung für meinen Fuß war (ihr kennt ja das Problem mit unebenen Untergründen), so hat sich der Spaziergang durch den kleinen Wald am Fuße der Brücke wirklich gelohnt. Von oben sieht man erstmal, wie groß Bristol eigentlich ist und obwohl Clifton nicht weit vom Zentrum entfernt ist, kommt es einem dort vor, als wäre man irgendwo auf dem Land. Weit und breit sieht man grüne Wiesen, Felder, Wälder und Felsen und es ist einfach nur wunderschön. Nachdem wir dann zweimal die Brücke überquert hatten, Vito’s Lektion über die Flora und Fauna des Avon Gorge Beckens gelauscht und mehrere Fotostops eingelegt hatten, entschieden wir uns, auf der Terrasse des Avon Gorge Hotels Mittag zu essen. Die Terrasse selbst liegt so toll, dass man beim Essen die ganze Zeit auf die Brücke gucken kann. Für mich gab’s Pita-Brot mit Möhren-Kümmel-Salat, Tzatziki und Hummus – war ganz okay, aber nicht das beste, was ich jemals gegessen habe, aber das Erlebnis wird wahrscheinlich auch einem anderen Land als England vorbehalten sein. Trotzdem war es dort richtig toll, weil wir uns alle richtig gut unterhalten haben und so die Möglichkeit hatten, uns noch ein bisschen besser kennenzulernen. Nach dem Essen ging es dann noch einen weiteren kleinen Hügel hinauf zur Sternwarte, wo wir dann Alice, eine weitere Fremdsprachenasssistentin aus Frankreich, getroffen haben. Wir waren also eine ziemlich bunt durcheinander gemischte Gruppe, was unsere Nationalitäten angeht: Aline und ich aus Deutschland, Eva, die auch Fremdsprachenassistentin ist, aus Spanien und Vito, der hier, glaube ich, als Ingenieur oder so arbeitet. Alles in allem also ein toller Tag mit tollen Leuten, der sehr viel Spaß gemacht hat.

*** English version:

Believe it or not, but I got a little sunburn, yesterday. It was such a brilliant day again and we did really have lots of fun exploring Bristol once again. After a walk along the river Avon, Aline, Eva, Vito and I climbed up the hill to the Clifton Suspension Bridge to enjoy the wonderful view over the city. The bridge itself is spanning the Avon Gorge and is connecting Bristol’s Clifton with the Leigh Woods in North Somerset. It was designed by Isambard Brunel and is possibly one of the most popular sights of Bristol.

Although climbing up there was not the best thing for my foot (you know the little problem with the movement when walking on uneven grounds) the walk through the forest was definitely worth it. From the top you can see quite a lot and get a good impression of how big the City of Bristol actually really is. And even though Clifton is not that far from the City Centre you absolutely feel like you were somewhere in the country. After crossing the bridge, getting a biological lecture by Vito on the plants growing in the Avon Gorge and various photo stops, we decided to have lunch on the terrace of the Avon Gorge Hotel that is facing bridge, so you can look at it from almost every point there. I had some Pitta bread with carott and cumin salad, hummus and tzatziki which was pretty okay, but not the best thing I’ve ever had. Neverthess it was absolutely fine there as we were having some nice conversations and got to know a bit better. Afterwards we went up another small hill to the Observatory where we met Alice another Foreign Language Assistant (FLA) from France. So there were Aline and I who are from Germany, Eva who is also a FLA and comes from Spain and Vito who is from Italy, but doesn’t work as a FLA, but as an engineer or something, I think. After all it was a really nice mixture of nations and it was really fun talking with each other and having a great day.

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